Wie wir Ihre Untertitel im Rahmen des DCP-Masterings einbinden, hängt von der Framerate Ihres Quellmaterials ab.

  • Liegt Ihr Quellmaterial in 24 FPS vor (oder kann problemlos auf 24 FPS konvertiert werden), können wir Ihre Untertitel zuschaltbar in ein Interop-DCP einbinden.
  • Sollte Ihr Quellmaterial in 25 FPS (oder höher) vorliegen, empfehlen wir, die Untertitel vor der DCP-Erstellung ins Bild „einzubrennen“, da zuschaltbare Untertitel bei 25 FPS (bzw. bei SMPTE-DCPs) auf einigen Kinosystemen nicht abspielbar sind.

Allgemeine Empfehlungen für Untertitel im Rahmen des DCP-Masterings:

  • Maximale Zeilen: 2
  • Maximale Zeichen pro Zeile:  42
  • Horizontale Position: Zentriert
  • Vertikale Position: Zeile 1 = 9% vom unteren Bildrand / Zeile 2 = 15% vom unteren Bildrand.

Bitte liefern Sie auch immer zur Sicherheit eine Liste mit, aus der Untertitel hervorgehen, die umpositioniert werden müssen (Raised-List).

Untertitel-Positionen im DCP

Quellmaterial in 24 FPS

In ein Interop-DCP mit 24 FPS können zuschaltbare („dynamische“) Untertitel problemlos eingebunden werden. Die Anzahl der in einem DCP integrierbaren Untertitel ist aus technischer Sicht unbeschränkt. In der Praxis werden jedoch meist nur wenige Untertitelspuren genutzt.

Für das DCP-Mastering empfehlen wir die Anlieferung Ihrer Untertitel im Format D-Cinema CineCanvas Interop 1.0 XML, inklusive der referenzierten TTF-Datei.

Alternativ können Sie uns Ihre Untertitel auch als SRT anliefern. Da SRT-Untertitel keine Angaben zur vertikalen Positionierung enthalten, verwenden wir beim Mastering die gängigen Standard-Werte, sofern Sie uns im Rahmen des Auftrags keine anderen Informationen geben: Zeile 1 = 9% vom unteren Bildrand / Zeile 2 = 15% vom unteren Bildrand.

Quellmaterial in 25 FPS (oder höher)

Wenn Ihr Quellmaterial in 25 FPS (oder höher) vorliegt und eine Framerate-Konvertierung zu 24 FPS nicht möglich bzw. gewünscht ist, erstellen wir aus Ihrem Filmmaterial ein SMPTE-DCP. Da zuschaltbare Untertitel bei SMPTE-DCPs in der Praxis zu Problemen mit einzelnen Kinoservern führen können, empfehlen wir in diesem Fall, die Untertitel vor dem Mastering ins Filmbild „einzubrennen“.

Bitte schicken Sie uns in diesem Fall das Quellmaterial mit eingebrannten Untertiteln. Auf Wunsch können wir diesen Schritt selbstverständlich für Sie übernehmen.

Bitte beachten Sie, dass diese Art des Masterings zu einem Mehraufwand und damit zu höheren Mastering-Kosten führt, da mehrere Versionen des Films (mit und ohne UTs) verarbeitet und geprüft werden müssen.