Was ist eine CPL?

CPL ist die Abkürzung von Composition Playlist.

Ein DCP kann mehrere Video und Audio Elemente enthalten, wie z.B.:

  • a) Video 1
  • b) Audio 1
  • c) Audio 2

Das Kino soll verschiedene Bild und/oder Tonfassungen abspielen können:

  • CPL A: Video 1 + Audio 1
  • CPL B: Video 1 + Audio 2

Das bedeutet, dass eine CPL eine bestimme Kombination von verschiedenen Elementen innerhalb eines DCPs definiert. In anderen Worten: eine CPL ist eine Playlist innerhalb des DCPs.

In ein physisches DCP (stellen Sie sich einen Ordner mit mindestens sechs Dateien darin vor (vier Metadaten Dateien, Bild und Ton)) können beliebig viele Bild-, Ton- und Untertitel-Fassungen integriert werden. Diese dabei entstandenen Sprachfassungen können dann jedoch nur „im Paket“ und nicht einzeln an Kinos verschickt werden, dafür müsste je Sprachfassung ein einzelnes DCP erstellt werden. Zu den Vor- und Nachteilen beraten wir Sie gerne.

Jede CPL hat einen Namen bzw. Titel. Die Digital Cinema Naming Convention definiert, wie der CPL-Name aufgebaut sein sollte, damit das Kino die wichtigsten technischen Daten zum DCP herauslesen kann.

Wenn Ihr Film „Guter Film“ heisst, könnte der CPL-Name so aussehen:

GuterFilm_FTR-1_F-178_DE-XX_51_2K_20190221_MAN_IOP_OV

Die Abschnitte hinter dem Filmtitel bedeuten in diesem Fall folgendes:

  • Langfilm in der Version 1
  • Container: Flat
  • Internes Seitenverhältnis: 1.78:1 (16:9)
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Ohne (‚XX‘)
  • Audio: 5.1
  • Auflösung: 2K
  • DCP erstellt am: 21.02.2019
  • DCP erstellt von: DCP Manufaktur
  • DCP Standard: InterOp
  • DCP Art: OV (Original Version = alleine lauffähiges DCP)